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6.10.08

Geborgen

Mallorca-Geschichten (1)

Es ist Donnerstag. Da findet in Inca der wöchentliche Markt statt. Die ganze Innenstadt ist in einen grossen Trödlerladen verwandelt. Stand reiht sich an Stand.

Besonders beliebt - Lederwaren. In heimischer Manifaktur hergestellt. Aber auch andere günstige Kleidungsstücke, Babysachen, Holzschnitzereien. Kunstgegenstände.

Und immer wieder Schmuck. Gürtel. Uhren. Brita blieb öfters bei den Handtaschen stehen. Es waren aber auch sehr schöne Exemplare dabei. Ich selber musste einfach eine Vogelpfeife (mit Wasser gefüllt und durchdringender(!) Ton) kaufen. Fürs Enkelkind in einigen Monaten. Ob auch zur Freude seiner Eltern? Das wird sich herausstellen...

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15.11.07

wenn der vater mit dem sohne...

einfach mal einen tag ausscheren - das ist fast so wie weihnachten. und entsprechend haben wir es genossen. zuerst nach estavayer le lac im morgenlicht, um dort nicht nur den hafen, sondern auch das ferienhaus anzuschauen, in dem wir öfters urlaub machten. leider hat es von seiner alten idylle nichts bewahrt, wurde verkauft und modernisiert. stilfrage ist ansichtssache...
am genfer see zuerst lausanne, dann montrieux (idyllische uferbebauung!) und links ab ins rhonetal durchs vallis. in täsch allerdings mussten wir auf die bahn umsteigen.
ich war schon mal vor jahren in zermatt - damals ausser tiefhängenden wolken nix gesehen. heute aber kam nach anfänglicher diesigkeit die sonne heraus und ja, wir haben es gesehen, wie man sieht - das matterhorn. ist schon ein gewaltiges stück stein, was da mitten in der landschaft rumsteht!
schön auch der erste schnee und die verzauberte landschaft.
danach gings durch den lötschbergtunnel wieder zurück in die nordschweiz und nach d.
ein langer, aber schöner tag mit viel natur und männergesprächen. sowas ist doch wie weihnachten, oder?

12.11.07

kinder, kinder

nur 47 minuten lagen die beiden emails auseinander, die ich heute bekam.
die erste berichtete über die lang erwartete geburt in china. jemina hatte ihrer mutter 17 stunden wehen und eine schlaflose nacht bereitet, ehe sie sich bequemte, ihre warme und behütete umgebung zu verlassen. ihr vater konnte bei der geburt dabeisein und auch die oma, die extra aus europa angereist war, kann ihrer tochter viele hilfestellungen geben. es wäre zu schade gewesen, wenn sie vor der geburt ihres ersten enkelkindes wieder hätte abreisen müssen... (der stolze neu-opa wohnt übrigens am ende unserer strasse...)

die andere nachricht kam aus kolumbien, wo mirja als zweites mädchen in der familie geboren wurde. mirja - geschenk gottes, so stand auf der anzeige. eltern und schwester freuen sich...

zwei kleine babys - in unterschiedlichen erdteilen, kulturen, politischen verhältnissen erblicken das licht dieser welt. aber sie haben beide etwas ganz tolles gemeinsam: ihre eltern wissen, wer gott ist und haben ihn als liebenden vater schon oft erlebt. sicher werden sie diese erfahrungen auch an ihre kinder weitergeben und für sie beten. was kann denen besseres widerfahren?

6.11.07

Wenn Elefanten lieben

Ich mag sie einfach – diese Geschichten, die das Leben schreibt…

Es geschah vor einiger Zeit im Osten von Indien:

Ein wilder Elefant hörte in der Nähe des Zirkus Olympic in Raniganj im Bundesstaat West Bengalen das laute Rufen von vier weiblichen Dickhäutern. Das erregte ihn wohl dermaßen, dass er einen Metallzaun durchbrach, um in deren Stall zu gelangen.

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28.10.07

schokoeis und peperoni

tja, manchmal gibt es sie noch - diese leseminuten, -stunden. da heute die nacht eine stunde länger dauerte, konnte ich doch tatsächlich am morgen (war eh wach, weil brita dienst hatte) nebenstehendes buch in einem rutsch durchlesen. von einer humorvollen frau geschrieben - durchaus auch für männer verständlich!
kann ich nur jedem mann, jeder frau und jeder ehe empfehlen - gute und humorvolle sicht der unterschiedlichen geschlechter. manchmal habe ich laut gelacht...
den rest? bitte selber lesen...

17.10.07

Nebel

In diesen Tagen muss ich aufpassen, wenn ich am Morgen zur Arbeit fahre. Nein, nicht wegen der Dunkelheit, sondern weil die feuchte und kalte Jahreszeit angebrochen ist. In den Verkehrsnachrichten heißt es dann immer: „Streckenweise Bodennebel, der sich aber später auflöst…“

Und tatsächlich, durch unser Tal fließt die Kander, ein kleiner Fluss und bietet für die angrenzenden Wiesen und Felder wohl die nötige Feuchtigkeit. Vorsicht ist geboten, wenn streckenweise Nebelbänke ganz plötzlich die Sicht beeinträchtigen. Diejenigen Autofahrer sind gut beraten, die ihre Geschwindigkeit herunternehmen und vermehrt mit plötzlichen Sichtbehinderungen rechnen…

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9.10.07

"Wurde bezahlt..."

Mit der Zeit wurde es immer enger. Das mit den Schulden. Mit den Verbindlichkeiten. Und weit und breit keine Entlastung in Aussicht. Die nächste Gehaltsüberweisung noch Tage weit weg. Und das Leben in der Großstadt teuer…

Auf Dauer nervten die Schulden so ziemlich. Und drückten. Sie ließen einen kaum schlafen, weil sich ständig das Kopfkarussell der Gedanken dreht. Wie kann ich die Außenstände nur bereinigen? Woher bekomme ich die notwendigen Mittel? Dass der Stromkonzern mit Abschaltung droht, die Telefonleitung letztens sogar tot war – dies Alles ermutigt einen nicht unbedingt.

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7.10.07

schön wars

seit langem geplant... - und schon wieder vorüber, unser familienwochenende im schwarzwald. gar nicht so weit weg in einer idyllischen gegend (nun ja, ich weiss nicht wie es bei regen gewesen wäre...) mit netten vermietern, kühen (frische milch war lecker!), holzofenbrot und vielen anderen kulinarischen leckerbissen und tollem herbstwetter. auch die heutige dvd-predigt mit anschliessender diskussion war interessant.
nun hat der alltag uns wieder. aber mit dem dankbarem rückblick: schön, dass gott das projekt "familie" erfunden hat...

5.10.07

familienwochenende

wir fahren gleich los in den schwarzwald zu unserem länger geplanten wochenende als familie mit jeweiligem anhang.
jeder ist mal zuständig fürs essen. ansonsten wird es ziemlich stressfrei.
wir haben das schon mal in der nähe von stans gemacht auf einer alp - war klasse, mal einige zeit ohne stress zusammen zu sein...
also, dann bis sonntag abend - oder später...

2.10.07

Mannhaft und stark

Ich war die Nummer fünf. Vier Andere waren schon vor mir gestartet und hatten erfolgreich die Spitzenplätze in unserer Familie eingenommen. Jochen, der Älteste und somit Erstgeborene, war der Bahnbrecher für das damals jung verheiratete Paar – meine Eltern. Danach kamen sie gleich im Doppelpack, die Zwillinge, Christine und Gabriele. Als Mädchen belegten sie im Sprint das Herz des stolzen Vaters. Immer adrett paarweise angezogen wurden sie zum Blickfang ihrer Umgebung. Das merkten sie ganz schnell und nutzten es auch weidlich aus. Jürgen, der Stillere, wuchs mehr in der Nähe der Mutter auf.
Und dann kam ich…

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oder auch bei glaube24.de...

29.9.07

petra & peter

wie hat doch mal ein schlauer mensch gesagt:
"jede heirat ist der triumph der hoffnung über die erfahrung..."
petra und peter haben es getan, nun auch "kirchlich", um unter dem segen gottes zu stehen. und den wünschen wir ihnen von herzen, zumal so eine ehe von geprägten und lebenserfahrenen leuten sicher nicht ganz einfach ist.
aber der herr ist immer grösser...

28.9.07

Woraus wachsen Rosen?

Unser Jüngster kam gerade dazu, als ich dabei war, ein paar Rosenstöcke zu setzen.
„Mama, was machst du da?“ fragte er neugierig.
„Ich pflanze Rosen,“ erklärte ich.
„Das glaub ich nicht!“ antwortete er empört. „Wie soll aus diesen dunklen Wurzeln je eine Rose wachsen? Weisst du, früher hab ich gedacht, der Nikolaus sei echt. Das war auch schön. Aber dann hast du´s mir verraten, dass es Michael war, der verkleidet zu uns kam, um uns Kindern
Freude zu bereiten. Willst du mir jetzt nicht lieber gleich sagen, was aus diesen Wurzeln werden wird?“
„Diese Wurzeln werden im nächsten Jahr Triebe bekommen, die Blätter und Blüten entwickeln. Und, ob du es nun glauben kannst oder nicht, falls das Etikett stimmt, werden es rote Rosen sein.“
„Aber Mama,“ sagte er langgezogen, „dann erklär mir wenigstens, wo genau in der Wurzel die Farbe sitzt und dann noch, wo sich der Duft verborgen hält.“
„Erklären kann ich dir das nicht,“ meinte ich etwas ratlos. „Dazu bräuchte man einen Biologen und vielleicht noch einen Chemiker. Aber funktionieren wird es trotzdem, auch wenn ich es nicht erklären kann. Es ist eines der vielen Wunder Gottes!“

Immer wieder kam mir dieses Gespräch ins Gedächtnis. Und es verband sich mit meinem Glauben. Nein, erklären kann ich es nicht, warum ich so sicher weiß, dass da ein Gott ist, der mich liebt.
Ich kann auch niemandem beweisen, wie wunderbar es ist, mit Gott zu reden und zu spüren, dass er zuhört. Auch das gelingt mir nicht: das Gefühl wiederzugeben, wenn einem die Schuld vergeben ist. Aber eines kann ich: anderen Mut machen zum Ausprobieren, zum Pflanzen! Mit Gott reden und spüren: ich bin geliebt. Beten und dann erfahren: Jemand hört zu.
Jesus Christus die Schuld bekennen und erleben, wie die Last abfällt. Wer die dunkle Wurzel der Bitterkeit in die Hand Gottes abgibt, macht eine erstaunliche Entdeckung: Sie beginnt, eine Rose hervorzubringen.
Nein, erklären kann ich es nicht! Aber im Frühling konnte mein Kind beobachten, wie aus dem dunklen Wurzelstock in der Erde Triebe sprossen und schließlich die erste rote Rose blühte und duftete.

Ruth Heil
mit freundlicher Genehmigung, Kawohl-Verlag

23.9.07

schöne überraschungen

gestern habe ich so richtig die überraschungen genossen. dazu war ein toller tag vom wetter her, so das wir im garten sein konnten und abends auch noch lange am feuer sassen. sogar alte geschichten erzählten und zusammen lieder sangen. war schön.
heute ein schöner gottesdienst - durfte sogar predigen, und das am geburtstag, herz, was willste mehr - und am abend kamen noch die kinder.
an solchen tagen fühlt man tief im herzen, dass gott gütig ist.
ich fühle mich echt beschenkt...

22.9.07

überraschung II

war gerade fertig mit duschen - da klopft es an der tür.
und wer steht draussen? mein freund aus herdorf (siegerland) mit frau, mit dem ich jeden sonntag morgen telefoniere.
wat schön, das kann ja heiter werden (im wahrsten sinn des wortes - wir lachen immer viel).
und mein schatz ist ein schatz!

15.9.07

besucher II

es ist immer wieder erstaunlich, was da so in unserem umfeld kreucht und fleucht. heute habe ich beim öffnen unserer gerätehütte im garten eine schnelle bewegung bemerkt - und beim näheren hinsehen, direkt zwischen den arbeitsschuhen, diese flinke eidechse entdeckt. die übrigens so nett war dort zu warten, bis ich mein foto gemacht hatte...:-)
aber auch sonst kann man beim länger hinsehen noch mehr geschöpfe sehen.
ich habe ja immer gesagt, dass eigentlich (bis auf die schnecken!) sich jeder in unserem garten niederlassen dürfte - aber ich glaube, ich muss mal mit familie "grabby" reden, denn sie könnten ihre gänge ja auch auf den nachbarwiesen graben, bzw. ihre hügel dort platzieren.
die bienen in der sonnenblumen dagegen stören mich gar nicht - im gegenteil. überhaupt sonnenblumen, sie sind echt prächtig geworden. wieder so ein wunder gottes.

14.9.07

Traurig

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Weg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass Sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber ...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

hier gefunden - und da kann man auch weiterlesen...

6.9.07

Wenn das Nest leer wird

Am Samstag ist er ausgezogen. Unser Jüngster. Als „Nr. 5“ blieb er uns am längsten erhalten. Bei uns zu Hause. Nun steht sein Zimmer leer. Ich habe noch einen Blumenstrauss hineingestellt. Fast wirkt es wie ein letzter Gruss…


Lee(h)re

Wir hatten es ja kommen sehen. Und waren schon geübt. Am schwersten fiel es uns bei unserer Tochter damals – sie ist die Älteste – als sie eine eigene Wohnung bezog. Natürlich war es für sie praktischer, nahe an ihrer Ausbildungsstelle zu wohnen, nicht immer den langen Anfahrtsweg durchs Kandertal nehmen zu müssen. Aber als Eltern ist man beim ersten Mal noch ziemlich untrainiert, Kinder dann auch räumlich loszulassen. Keinesfalls vom Kopf her. Da war es schon immer klar, dass uns Gott unsere Kinder nur geliehen hat.

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4.9.07

Jag den "Ex" in die Luft

Ich wusste nicht, dass es die erste Sendung dieser Art im TV war. Aber für mich sicher garantiert die letzte, die ich (teilweise) angeschaut habe. Jetzt hat nämlich RTL 2 eine weitere Zielgruppe entdeckt, die öffentlich vorgeführt wird - die Exfrauen.

Ein sogenannter “Club der Ex-Frauen” “hilft” anderen Betroffenen, ihre Verwundungen und Aggressionen loszuwerden. Auf eine Art, die jeden einigermassen gut ausgebildeten Psychologen oder Seelsorger schlagartig die Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Seinen Aggressionen freien Lauf lassen, im besten Fall noch das Bett des Exgatten in die Luft jagen - das soll dem eigenen Leben wieder Frieden und Ruhe bringen…

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3.9.07

Wechseljahre

Nein, ich bin kein Frauenarzt. Und weiß auch sonst als Mann recht wenig über die Wechseljahre einer Frau. Es ist ja auch kompliziert. Schon allein die schwierigen Begriffe: Prämenopause, Perimenopause, und wie die Pausen alle noch heißen. Und doch möchte ich etwas zum Thema Jahre und Wechsel schreiben. Denn Jahre voller Wandel habe ich selbst mit meiner Frau erlebt

Briefe

Brita und ich haben uns gleich ineinander verliebt, damals, als wir uns das erste Mal auf einer Konferenz trafen.

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