9.2.10

“Das ultimative Geschenk”

Eine Freundin hatte uns den Film ausgeliehen. Sie selbst hätte ihn schon mehr als fünfmal gesehen – und ihn immer wieder toll gefunden…

Ein alter – und sehr reicher – Mann stirbt. Bei der Beerdigung gibt es den ersten Eklat: Grossneffe Jason kommt ziemlich auffällig und zu spät zu diesem traurigen Anlass. Man kann erkennen: Hier ist eine Familie der High Society mit allem Pomp, aber auch mit seinen Schattenseiten zu sehen.

Bei der Testamentseröffnung scheitern dann schon die ersten Vorstellungen der eigenen Wünsche. Jeder aus der Familie hatte sich einen Löwenanteil am Erbe ausgerechnet – aber wird mit dem Pflichtteil abgespeist. Auch Jason denkt, dass er nichts erbt, denn die letzten Jahre waren zwischen ihm und seinen Grossonkel ziemlich sprachlos verlaufen. Kurz vor seinem enttäuschten Weglaufen lässt er sich doch noch überreden, die Videobotschaft des Toten an ihn anzuhören.

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7.2.10

rückenwind - einfach cooles lied von martin pepper!

6.2.10

demnächst wieder in kandern...

5.2.10

Kleiner Mann - grosser Auftrag

Das muss schon eigenartig gewesen sein: Mitten im tiefsten Schlaf hört der junge Samuel eine Stimme seinen Namen rufen. Das kann nur sein Chef – der Prophet Eli – gewesen sein, der ihn für einen Dienst, für eine Handreichung benötigte. Aber der schickt ihn wieder schlafen: Er hätte ihn nicht gerufen.

Auch für ein erneutes Rufen war Eli nicht verantwortlich und beide legten sich wieder schlafen. Als Samuel zum dritten Male gerufen wird und zu Eli geht – da begreift dieser wohl endlich, dass das Ganze keine Einbildung für den Jungen ist. Interessant, dass im Bibeltext steht, dass Samuel den Herrn zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte und das Wort des Herrn ihm noch nicht offenbart war. (1. Sam. 3,7). Kein Wunder, dass er diese Stimme noch nicht einordnen konnte. Aber eben zu diesem Zeitpunkt – völlig unerwartet und nachts – fängt Gott eben diese “Schulung” an.

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4.2.10

früh übt sich

da kam er gerade richtig, unser junior. d.h., seitdem seine schwester auf die welt kam, ist er ja der senior...

und mischt kräftig mit beim schränkchen zusammenbaun.

vielleicht wird er ja mal schreiner, monteur oder hausangestellter bei oma/opa...:-)

2.2.10

sprachengewirr

eigentlich wollten wir zum italiener gehen. der hatte ruhetag. beim asiaten war so wenig platz. "storchen" hatte auf.
innen ein lebhafter austausch einer gruppe junger mädels - in englisch.
begrüsst wurden wir von der (neuen) wirtin in französisch. erst staunten wir, aber sie hatte tatsächlich das hotel übernommen. auch die tochter sprach nur einige brocken dütsch...
essen war günstig und sehr nett angerichtet, geschmeckt hats auch noch. franzosen halt...
bis dann der koch vorbeikam. der wieder war ein alemanne aus efringen:-)
netter abend dort, wir gehen wieder mal hin.

1.2.10

Hallo, Herr Fuchsberger!

Bei der Verleihung der “Goldenen Kamera” kürzlich bekamen Sie auch eine - als Preis für Ihr Lebenswerk. Überreicht wurde er Ihnen von Harry Belafonte, dem Star-Entertainer. Er ist genauso alt wie Sie – 82. Und in Ihrem Alter darf man schon mal über dasselbe sprechen…

Man nennt Sie “Blacky” Fuchsberger. Man kennt Sie. Und liebt Sie. Viele waren von Ihrer Dankesrede auf der Gala berührt. Sie haben viel durchgemacht, sind froh, dass Sie so gute Ärzte haben.

Aber was mich bei einem Interview persöhnlich berührt hat, ist die Tatsache, dass Sie bereits 55 Jahre mit Ihrer Frau verheiratet sind. Sie empfinden es auch nach dieser langen Zeit als Glück, mit Ihrer Gundula zusammen sein zu dürfen und fragen sich, wie das gehen soll, wenn einer von Ihnen den anderen verlassen müsste, sterben würde.

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31.1.10

schnee

vielleicht wird es auch hier im südwesten noch ein "richtiger" winter?
wir hören ja nur von den starken verwehungen an der küste und im norden.
aber am mittag hörte es wieder auf - naja, er geht ja noch ne weile, der winter.

30.1.10

umzüge...

... machen - auch wenn sie oft schwerstarbeit sind - oft spass.
ich weiss gar nicht, bei wie vielen umzügen wir schon geholfen haben. oft nahm ich auch die jungs mit, als sie noch kleiner waren.
zum einen kann man ein teil beitragen, damit die leute nicht selber die ganze arbeit haben.
zum anderen lernt man das ganze gut und haben der mitmenschen kennen:-)
und es gibt auch gelegenheit, neue menschen kennenzulernen - wie heute. extra aus der stuttgarter ecke war ein kleinbus angereist, um bei einem freund möbel zu tragen.
hinterher hatten wir kalte finger - aber auch neue bekanntschaften geschlossen. und ganz nebenbei war auch der haushalt des umzüglers am neuen ort...
belohnt wurden wir nach dem heftigen schneefall am nachmittag mit einem tollen sonnenuntergang übern dreiländereck.

28.1.10

Willkommen, kleines Fräulein!

Erst kürzlich las ich die Geschichte von Hanna (1. Samuel 1+2). Sie bekam längere Zeit keine Kinder, wurde gekränkt und fühlte sich selbst auch schlecht.

ER hört und er-hört auch manchmal

Aber dann gab es diesen interessanten Disput mit Gott. Dieser “öffnete” dann ihren Mutterleib – und sie durfte dann den kleinen Samuel an ihr Herz drücken…

Allerdings hatte sie in ihren dunklen Tagen Gott ein Versprechen gegeben – diesen erwünschten und erbetenen Sohn würde und wollte sie dann dem Allmächtigen zur Verfügung stellen. Was sie dann auch durchführte – da gab es für sie keine Ersatzlösung. Damals sah das so aus, dass sie den Jungen in die Obhut des amtierenden Priesters Eli gab, damit dieser ihn für die Gottesdienste ausbildete und einsetzte…

Poetisch

Obwohl ihr der Abschied von ihrem kleinen Liebling schwer Gefallen sein muss, kann sie danach noch ein verblüffend tiefgehendes Gedicht formulieren und als Gebet vor Gott aussprechen. (Das sollte man in Ruhe einmal durchlesen und darüber nachdenken – enorme Ausdrucksstärke und tiefe Gedanken hat Hanna da formuliert).

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27.1.10

wartezeit vorbei

nulluhrfünfundzwanzig
3400
51
janne marie

was bleibt? dankbarkeit!

nulluhrfünfunfvierzieg...

...klingelte das handy: mademoiselle hat es geschafft.
herzlich willkommen!!

26.1.10

kommt sie oder kommt sie nicht?

heute morgen war schon mal "alarm" - da dachte ich schon, dass ich oma werde. wieso oma? naja, weil ein mädchen (vielleicht) wird...
dann war der grosse bruder tagsüber bei uns und eben auch die werdenden eltern. jetzt kommen wieder öfters die wehen.
naja, vielleicht wirds doch noch der 26. januar...
wünschen wir allen beteiligten bewahrung und durchhilfe!

25.1.10

Und dann bastelt sich jeder seine Religion...

Eigentlich dachte ich ja immer, dass ich die "Hauptgeschichten" in der Bibel kenne. Aber denkste, denn kürzlich wurde ich eines anderen belehrt...

Das Buch der Richter ist eher eine düstere Lektüre, weil die Geschichte(n) immer nach demselben Schema verlaufen:

  • Das Volk Israel macht, was es will.
  • Sie hören nicht auf Gottes Grundsätze und Hinweise.
  • Gott lässt sie Schweres erleben, will sie aufrütteln.
  • Sie fangen an, um Hilfe zu rufen.
  • Gott schickt einen Retter, Richter, der sie aus dem Schlamassel herausführt.
  • Alles wird gut.
  • Dann fängst wieder alles von vorne an...
Als ich mich da so "durcharbeite", gelange ich auch in Kapitel 17 zu der Geschichte von Micha, die ich scheinbar vorher noch nie las. Und sie packt mich, weil es verblüffende Parallelen zu heute gibt.

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24.1.10

lesen über honecker

"der mann - bei dem honecker wohnte" so lautet der titel einer autobiographie von uwe holmer. das buch ist weit mehr als nur eine schilderung der wenigen wochen, in der der ehemalige staatsmann erich h. nirgendwo mehr unterschlupf fand, als eben in einem christlichen wohnhaus.
wer aus ddr-verhältnissen stammt und nicht mehr ganz jung ist, kann viele lebenssituationen von uwe vollmer nachvollziehend begleiten. er schildert seine eigene kindheit und jugend, seine erste ehe und berichtet über seine 10 kinder. faszinierend auch ein foto, auf dem alle enkelkinder zu sehen sind.
ehrlich, fast nüchtern berichtet volmer über sein leben, seine wirkungsstätten, führungen des herrn und den doch immer wieder latenten widerstand gegen das herrschende regime, welches seine glaubensinhalte beschneiden wollte. aber auch sein wirken nach der wende - mit anderen herausforderungen als vorher im atheistenstaat - werden gut dargestellt. nach dem tod seiner ersten frau wagt er auch partnerschaftlich einen neuanfang. seine denkanstösse zu den herrschenden verhältnissen in staat und politik, sein unbedingtes vertrauen auf gottes zusagen in seinem wort vermitteln etwas von seinen lebenskämpfen und durchhilfen seines himmlischen vaters.
ein sehr lesenswertes buch, wie ich finde. und nicht nur für ältere oder "ossis", sondern sein schreibstil lässt die leser mit auf eine entdeckungs- und bildungsreise gehen...

23.1.10

schauspieler

wenn die lieblingsschwiegertochter zum abschluss ihres semesterprojekts zur schauspielerin wird, dann geht man gerne mal wieder ins basler theater. diesmal in die kleine bühne.

was die jungen leute textlich und schauspielerisch bei dem stück "lieblingsmenschen" geleistet haben - alle achtung.

und ich war natürlich stolz auf die super rolle, die pree klasse umgesetzt hat...

21.1.10

schlingel

eigentlich finde ich ihn ja putzig.
aber heute nacht habe ich ihn bewundert. bin extra früher ins bett gegangen, weil die letzten tage extrem wenig schlaf möglich machten und wollte mal ausschlaffen. so ziemlich punkt mitternacht ertönt mein radiowecker mit einer lautstärke, dass ich fast im bett stand...
und ehe man ganz bei sinnen ist und die aus-taste findet, vergeht zeit.
hat doch der bengel gestern am nachmittag das gerät entdeckt und voller freude diverse knöpfe ausprobiert. als er merkte, dass laute musik herauskam, freute er sich spitzbübig und tanzte noch zur musik.
ich tanzte heute nacht zwar nicht, bin ihm auch gar nicht böse...
eigntlich schön, dass er so umhütet aufwächst und vieles selber entdecken darf. ich freue mich für ihn mit, denn in meiner kindheit wars anders...
naja, radiowecker gabs eh nicht. und programmierbarer dvd-wechsler auch nicht:-)

mal wieder gelesen...

wir unterhielten uns mal über heilungen, da brachte mir ein kollege ein älteres buch mit. es ging um den "schweizer nationalheiligen" bruder klaus (eigentlich nikolaus von flüe in sachseln).
der war eigentlich verheiratet, hatte 9 kinder - ist aber so zirka als 50jähriger in die einsamkeit gegangen. hatte vorher schon viel gebetet und ein intensives leben mit gott geführt (ah - das ganze fand im 15. jhdt. statt...). später gab es viele wunder, auch als er schon lange tot war.
die oma meines kollegen wurde auch in dem buch erwähnt, wie sie von ihrer schweren und schmerzhaften arthrose geheilt wurde...
ich habe bisher noch nicht so viel über katholische heilige gelesen. es war mal interessant. und scheinbar kennt diesen mann jeder schweizer, zumindest kannten ihn alle, die ich mal gefragt habe.
was mich allerdings störte war, dass er mit 50 seine frau und kinder allein liess, um in die wildnis zu gehen, weil gott es so von ihm wollte.
naja, ich kann es schlecht beurteilen, ist schliesslich schon lange her, aber ich finde es, vorsichtig gesagt, schon eigentümlich, die familie im stich zu lassen. wenn es gottes wille war, wieso hat er dann erst geheiratet?

20.1.10

besuch

heute meinen lieblingsredakteur an seinem arbeitsplatz besucht. mann, hat der wenig platz dort... für diese enge schreibt er noch ziemlich weitherzig:-)
und das bier dann in der kneipe hat auch geschmeckt. ist schon ne witzige konstellation: überzeugter christ geht mit bekehrungsresistenten typ einen trinken - und sie verstehen sich dabei auch noch prächtig (gab jedenfalls zu keiner zeit verlegenheitspausen bei treff).
ich habe ja den leisen verdacht, dass gott manchmal ganz originelle ideen hat.

19.1.10

er wird mal ein ganz schlauer...

... denn das häschenbuch kennt er schon fast auswändig, so oft hat brita es ihm vorgelesen...

nächstens - ziemlich zeitnahe, muss junior auch neue verantwortung übernehmen: dann ist er nämlich der ältere bruder:-)

nur noch kurze zeit bis zur geburt, wir hoffen und beten (heute morgen vor der arbeit auch mit dem anderen opa), dass es diesmal etwas schmerzarmer und leichter geht. obwohl ja unsere tochter eine tapfere ist, wünscht man(n) ja keine unnötigen schmerzen.