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7.12.07

fünf

Sie hiessen Ronan (5), Liam (6), Jonas (8), Justin (9) und Aidan Elias (3) - die Kinder von Steffi und Michael.

Fünf Kinder, die jetzt nicht mehr leben. Wahrscheinlich erstickt durch die Mutter. Das Ganze fand in Schleswig-Holstein statt. Aber es hätte auch irgendwo anders sein können. Eine Mutter kommt mit dem Leben nicht mehr zurecht. Vielleicht ist sie überfordert. Ganz sicher aber krank. Denn so etwas tut eine Mutter normalerweise nicht. Ganz im Gegenteil - sie schützt und verteidigt ihre Kinder unter allen Umständen.

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15.11.07

"Hallo, Herr Müntefering!"

Ich habe die Nachricht gestern im Autoradio auf dem Nachhauseweg von der Arbeit gehört. Und war sehr bewegt darüber.

Zum einen, dass Ihre Frau Ankepetra wieder - schon wieder! - so schwer krank ist. Dass die Hoffnungen, die Sie sich seit 2002 trotz Krebserkrankung immer wieder machen, erneut zunichte sind. Ja, Krebs ist eine tückische Krankheit. Wir haben es bei einem unserer Söhne selbst erlebt. Man weiß nie, wie sich die Zellen weiter entwickeln, ob die Chemotherapien auch wirklich alle erwischen…

Aber das Andere, was mich wirklich erschütterte, ist, dass Sie als Bundestagsabgeordneter und Arbeitsminister Ihre Ämter niederlegten, weil Ihnen Ihre Frau wichtiger ist. Das kann ich nur bewundern!

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14.11.07

Kann man Gott etwas befehlen?

Es war das dritte Zimmer auf der rechten Seite, in dem Daniel lag. Er war frisch operiert und bekam zusätzlich Chemotherapien. Wenn er auf der Seite lag, konnte er die Tür sehen. Und das Poster, welches seine Eltern dort angebracht hatten. Eine Schafherde war zu sehen. Es war ein fröhliches Bild – und passte eigentlich gar nicht so recht in die traurige und bedrückende Krankenhausatmosphäre. Aber für Daniel war dieser bunte Flecken auf der sonst weißen Wand- und Türfläche eine willkommene Abwechslung. Und der Spruch regte zum Nachdenken an, der unter dem Bild aufgedruckt war:
„Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln.“
(Psalm 37,5)

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25.10.07

ihr auch?

da wird einer. der von geburt an blind war, von jesus geheilt. seine bisherige welt ändert sich drastisch, kaum nachvollziehbar.
dann wird er vor den kadi zitiert, will sagen, vor die pharisäer und schriftgelehrten - die theologen der damaligen zeit. sie wollen unbedingt wissen, wer genau ihn geheilt hat. da der ehemals blinde jesus noch nicht genau kannte, konnte er nur von seiner wunderbaren heilung berichten. als seine verhörer immer wieder nachfragen, wird es ihm zu bunt. seine antwort finde ich immer wieder klasse: "wollt ihr etwa auch seine jünger werden?"
im übrigen hat uns diese geschichte einmal in erziehungsfragen sehr geholfen, denn auch seine eltern werden verhört und ausgefragt, ob sie denn etwas genaueres über den wunderheiler wüssten. da meinen sie jedoch lakonisch: fragt ihn - unseren sohn - doch selbst. er ist alt genug."
grosse kinder muss man als eltern in die selbstständigkeit entlassen. und in die eigenverantwortung. wenn man diesen schritt wirklich im innern vollzieht, kann man wieder besser schlafen...

12.9.07

das gibts doch nicht

da ist dieser mann 38 jahre gelähmt. und hat keine chance, geheilt zu werden, weil niemand ihn in den teich bethesda trägt, wenn ein engel diesen angerührt hatte. dann wäre nämlich heilung möglich. traurig ist, dass er sagen muss: ich habe niemanden, der diesen dienst für mich tun würde. er hatte niemand...
aber dann kommt jesus und fragt ihn auch noch, ob er gesund werden will. nun ja, man kann sich ja auch mit seinem unglück arrangieren...
aber er will doch und wird geheilt. nach 38 jahren! eine riesenumstellung für sein leben. ein tolles wunder.
aber dann gab es "die juden", die zuerst fragten; welchen tag haben wir heute? ah - sabbath - und dann sich fürchterlich aufregen...
die geschichte steht in johannes 5.
ich finde es empörend, dass es menschen gab (?), denen die tradition und die selbst gemachten gesetze (denn nirgendwo stand es im jüdischen gesetz, dass man am sabbath nicht heilen durfte, nur die sonst normale wöchentliche arbeit sollte man nicht tun) viel wichtiger waren als das wohl ihrer mitmenschen. normalerweise hätten sie eine party veranstalten müssen. aber so nehmen sie die heilung als anlass, jesu eins auszuwischen...

13.8.07

glück - brücke - liegen geblieben

tja, manchmal läuft einige zeit wenig oder gar nix, und dann kommen drei sachen auf einmal. man müsste sich diesen 13. august merken für tage und wochen, wo die kreativität auf reisen gegangen ist.

also, da wäre als erstes:
"Mein kleines Glück - der Garten im Grünen"
Männer sind anders. Frauen auch. Das haben wir an dieser Diskussion wieder gemerkt. Wir wollten aus unserem zu groß gewordenen Haus ausziehen und suchten eine Wohnung. Nur eine Wohnung. So dachte und suchte der Ehemann, also ich.
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das nächste läuft in meiner kolumne bei jesus-online unter dem titel:
"Mein Gott und die Welt...: Wenn alles einstürzt"
Als neulich in Minneapolis eine Brücke mitten im Berufsverkehr einstürzte, schaute die Welt mit Entsetzen zu. Was aber, wenn in unserem Leben plötzlich Brücken zusammenbrechen, die wir sicher wähnten, wie zum Beispiel eine Ehe oder die eigene Gesundheit?
weiter geht es für diesen artikel hier...

und zu guter letzt, wer immer noch nicht die nase voll hat, darf den impuls lesen:
"Liegen geblieben"
Auf dem Weg von der Arbeit zum Parkhaus zum Auto fiel mir (mal wieder) auf, dass doch auch heute manche Arbeit, die ich mir für den Tag vorgenommen hatte, liegen geblieben ist.
zu diesem (letzten für heute!) artikel geht es hier...

so - das wars für heute und auch für die nächste zeit. nee, soviel gibts wirklich nicht jeden tag... viel spass beim lesen!


10.8.07

beschäftigt

das thema hao hebbinghaus und sein tagebuch "es geht aufwärts..." beschäftigt mich zur zeit ziemlich viel. zeitlich, aber auch innerlich. fragen tauchen u.a. auf, wie ich mich selber in so einer situation verhzalten würde. aber ich habe auch gelernt, dass es blödsinn ist, sich für eventuelle zukünftige probleme verrückt zu machen. so hat auch ein echt guter lehrer das schon vor 2000 jahren postuliert...:-)
aber es ist mir (und uns von der cina) auch ein anliegen, dass dadurch noch viele menschen, fromm oder (noch) nicht, mit hinein in dieses spannungsfeld von not, glauben und glück genommen werden. ich bin gespannt, was sich da alles noch tun wird.
inzwischen werben wir ein wenig für diesen blog:-)