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6.10.08

Geborgen

Mallorca-Geschichten (1)

Es ist Donnerstag. Da findet in Inca der wöchentliche Markt statt. Die ganze Innenstadt ist in einen grossen Trödlerladen verwandelt. Stand reiht sich an Stand.

Besonders beliebt - Lederwaren. In heimischer Manifaktur hergestellt. Aber auch andere günstige Kleidungsstücke, Babysachen, Holzschnitzereien. Kunstgegenstände.

Und immer wieder Schmuck. Gürtel. Uhren. Brita blieb öfters bei den Handtaschen stehen. Es waren aber auch sehr schöne Exemplare dabei. Ich selber musste einfach eine Vogelpfeife (mit Wasser gefüllt und durchdringender(!) Ton) kaufen. Fürs Enkelkind in einigen Monaten. Ob auch zur Freude seiner Eltern? Das wird sich herausstellen...

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27.12.07

schon wieder vorbei...

... aber es war schön. vom gottesdienst über austausch, geschenke, kerzenschein, computersessions, essen, helikopterfliegen (super event!), morgendliche diskussionen im bett (wie in alten zeiten), dem schwangerschaftskalender und das chauffieren unseres jüngsten zum dienst (der arme musste arbeiten). wir haben ja schon ganz andere weihnachten erlebt (daniel im krankenhaus 91) und sind um so dankbarer für die letzten tage.

11.12.07

Was soll das, Herr Öttinger?

diese nachricht trifft mich mal wieder: unser ministerpräsident von baden württemberg trennt sich von seiner frau.
wird das jetzt zur mode? was geht in unserer gesellschaft vor sich, dass so viele beziehungen scheitern? fern von verurteilung bin ich einfach traurig darüber...

die nachricht in der presse gibts hier.

hier gibts noch was dazu zu lesen

und hier auch noch.

7.12.07

fünf

Sie hiessen Ronan (5), Liam (6), Jonas (8), Justin (9) und Aidan Elias (3) - die Kinder von Steffi und Michael.

Fünf Kinder, die jetzt nicht mehr leben. Wahrscheinlich erstickt durch die Mutter. Das Ganze fand in Schleswig-Holstein statt. Aber es hätte auch irgendwo anders sein können. Eine Mutter kommt mit dem Leben nicht mehr zurecht. Vielleicht ist sie überfordert. Ganz sicher aber krank. Denn so etwas tut eine Mutter normalerweise nicht. Ganz im Gegenteil - sie schützt und verteidigt ihre Kinder unter allen Umständen.

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17.11.07

und immer wieder üben...

nun sind die zwei tage eheseminar auch schon wieder vorüber.
interessant
informativ
lustig
aus dem leben gegriffen
viel gemeinsames arbeiten
lustiges abschiedsspiel
toller event
- und nun gehts wieder neu in die praxis. ihr könnt mich ja in 4 wochen noch mal fragen, was wir umgesetzt haben...:-)

15.11.07

wenn der vater mit dem sohne...

einfach mal einen tag ausscheren - das ist fast so wie weihnachten. und entsprechend haben wir es genossen. zuerst nach estavayer le lac im morgenlicht, um dort nicht nur den hafen, sondern auch das ferienhaus anzuschauen, in dem wir öfters urlaub machten. leider hat es von seiner alten idylle nichts bewahrt, wurde verkauft und modernisiert. stilfrage ist ansichtssache...
am genfer see zuerst lausanne, dann montrieux (idyllische uferbebauung!) und links ab ins rhonetal durchs vallis. in täsch allerdings mussten wir auf die bahn umsteigen.
ich war schon mal vor jahren in zermatt - damals ausser tiefhängenden wolken nix gesehen. heute aber kam nach anfänglicher diesigkeit die sonne heraus und ja, wir haben es gesehen, wie man sieht - das matterhorn. ist schon ein gewaltiges stück stein, was da mitten in der landschaft rumsteht!
schön auch der erste schnee und die verzauberte landschaft.
danach gings durch den lötschbergtunnel wieder zurück in die nordschweiz und nach d.
ein langer, aber schöner tag mit viel natur und männergesprächen. sowas ist doch wie weihnachten, oder?

14.11.07

Kann man Gott etwas befehlen?

Es war das dritte Zimmer auf der rechten Seite, in dem Daniel lag. Er war frisch operiert und bekam zusätzlich Chemotherapien. Wenn er auf der Seite lag, konnte er die Tür sehen. Und das Poster, welches seine Eltern dort angebracht hatten. Eine Schafherde war zu sehen. Es war ein fröhliches Bild – und passte eigentlich gar nicht so recht in die traurige und bedrückende Krankenhausatmosphäre. Aber für Daniel war dieser bunte Flecken auf der sonst weißen Wand- und Türfläche eine willkommene Abwechslung. Und der Spruch regte zum Nachdenken an, der unter dem Bild aufgedruckt war:
„Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln.“
(Psalm 37,5)

weiter geht es bei glaube24...

12.11.07

kinder, kinder

nur 47 minuten lagen die beiden emails auseinander, die ich heute bekam.
die erste berichtete über die lang erwartete geburt in china. jemina hatte ihrer mutter 17 stunden wehen und eine schlaflose nacht bereitet, ehe sie sich bequemte, ihre warme und behütete umgebung zu verlassen. ihr vater konnte bei der geburt dabeisein und auch die oma, die extra aus europa angereist war, kann ihrer tochter viele hilfestellungen geben. es wäre zu schade gewesen, wenn sie vor der geburt ihres ersten enkelkindes wieder hätte abreisen müssen... (der stolze neu-opa wohnt übrigens am ende unserer strasse...)

die andere nachricht kam aus kolumbien, wo mirja als zweites mädchen in der familie geboren wurde. mirja - geschenk gottes, so stand auf der anzeige. eltern und schwester freuen sich...

zwei kleine babys - in unterschiedlichen erdteilen, kulturen, politischen verhältnissen erblicken das licht dieser welt. aber sie haben beide etwas ganz tolles gemeinsam: ihre eltern wissen, wer gott ist und haben ihn als liebenden vater schon oft erlebt. sicher werden sie diese erfahrungen auch an ihre kinder weitergeben und für sie beten. was kann denen besseres widerfahren?

4.11.07

gottesdienst im discounter...

hin und wieder sollte man ja seine kinder besuchen... heute waren wir in lörrach zum gd der stadtmission, die extern in einem discounter stattfand. die idee: am sonntag haben die geschäfte zu und man kann den grossen vorraum dort nutzen. da die stami sonntags sonst zwei gottesdienste hintereinander hat, können dann alle mal zusammen teilnehmen. und man ist nicht in der "kirche", sondern in einem raum, der sonst im alltag von den leuten auch aufgesucht wird.
war sehr schön hergerichtet und dekoriert - aber trotzdem interessant, neben villringer anbetungslieder zu singen. ca. 270 leute waren da, darunter auch welche, die gestern noch mit flyern auf der strasse auf diesen gd hingewiesen wurden. gastprediger war ein mann aus prenzlau, der auch von seiner arbeit im osten berichtete. ziemlich schwieriges umfeld - aber sie leben dort interessante glaubensprojekte aus.

1.11.07

erinnerungen

heute bekam ich von carsten einige eingescannte fotos. wir haben von früher noch etliche dias, die wir vielleicht peu a peu digitalisieren werden. dabei sind fotos von 1989, als die mauer fiel und wir eine woche später über die bornholmer brücke zu unserem ersten "west"besuch bei verwandten waren. es war eine spannende und eindrückliche zeit...
wer letztendlich die mauer wirklich niedergerissen hat - kann man auf diesem originalfoto deutlich sehen. ich glaube, die geschichtsbücher müssen ab sofort neu geschrieben werden:-)

28.10.07

schokoeis und peperoni

tja, manchmal gibt es sie noch - diese leseminuten, -stunden. da heute die nacht eine stunde länger dauerte, konnte ich doch tatsächlich am morgen (war eh wach, weil brita dienst hatte) nebenstehendes buch in einem rutsch durchlesen. von einer humorvollen frau geschrieben - durchaus auch für männer verständlich!
kann ich nur jedem mann, jeder frau und jeder ehe empfehlen - gute und humorvolle sicht der unterschiedlichen geschlechter. manchmal habe ich laut gelacht...
den rest? bitte selber lesen...

wenn die mutter mit der tochter...

...auf dasselbe ehepaarseminar geht, finde ich das schon klasse. zumal wir als die dazugehörenden ehemänner auch noch dabei waren:-)
nun - es war, wie bei icl immer, anstrengend, aber auch weiterbringend. viele fakten (ich weiss jetzt ziemlich genau, warum frauen wie spaghetti sind) wurden untermauert durch ganz praktische übungen. austausch mit dem partner, neues entdeckt und drüber geredet, aber auch mit anderen männern auf entdeckungsreise gegangen. nur das tanzen mit den luftballons war nicht so unser ding:-), wobei andere es genossen haben.
in drei wochen geht es weiter...

27.10.07

amplitute

schon lustig - von den teilnehmern sind wir das paar, welches am längsten verheiratet ist, 32 jahre und 8 monate. schwupps - gabs eine packung schweizer schokolade. naja, das nimmt man doch dann gern mit.
ansonsten ist das eheseminar, bei welchem wir gestern und heute den ersten teil besuchen, wie gewohnt icl-mässig: theorie und dann immer wieder praktische übungen. mal als ehepaar, mal nur unter männern (oder frauen). aber wir haben schon neues für unsere beziehung entdeckt. und gleich gehts weiter.
wir sind gespannt, was noch so alles passiert...:-)

20.10.07

schon wieder vorbei

da bereitet man wochenlang so ein event vor - und dann ist er im nu vorüber.
aber schön wars gewesen! alle geplanten sachen haben gut in der vorbereitung geklappt, kleine pannen gibts immer mal ("sonst wären wir ja nicht steigerungsfähig" - so die chefin). das frühstück selbst, musikalisch eingeführt, war eine nette sache und sogar der sketch klappte sehr gut. ein bravo den laienschaulspielern, die vorher noch ziemliche ängste hatten.
das referat war sehr gut, detailliert und lebensnah. und vieles klasse und treffend auf den punkt gebracht. das spürte man auch an den reaktionen der leute. zum nachlesen gibts den vortrag hier.
und so gehen wir vom planungsteam dankbar in die nächste runde - am donnerstag findet ein nachtreffen in form einer talk-runde von interessierten statt...

ein nettes feedback eines teilnehmenden ehepaares findet man übrigens hier.

17.10.07

Nebel

In diesen Tagen muss ich aufpassen, wenn ich am Morgen zur Arbeit fahre. Nein, nicht wegen der Dunkelheit, sondern weil die feuchte und kalte Jahreszeit angebrochen ist. In den Verkehrsnachrichten heißt es dann immer: „Streckenweise Bodennebel, der sich aber später auflöst…“

Und tatsächlich, durch unser Tal fließt die Kander, ein kleiner Fluss und bietet für die angrenzenden Wiesen und Felder wohl die nötige Feuchtigkeit. Vorsicht ist geboten, wenn streckenweise Nebelbänke ganz plötzlich die Sicht beeinträchtigen. Diejenigen Autofahrer sind gut beraten, die ihre Geschwindigkeit herunternehmen und vermehrt mit plötzlichen Sichtbehinderungen rechnen…

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13.10.07

Handel mit Gott

Kürzlich las ich die Geschichte, in der Gott bei „Abraham’s“ in Menschengestalt zu Besuch war. Gott selbst lässt es sich nicht nehmen, seinen Freund Abraham und dessen Frau zu besuchen um Zeit mit ihnen zu verbringen. Obwohl diese Geschichte schon vor ewigen Zeiten geschehen ist, sprechen mich einige Details an, direkt in mein Leben hinein…

Gott besucht Abraham

Gott selbst redet mit ihm, lässt sich bewirten. Er sagt ihm etwas zu seiner familiären Zukunft. Obwohl sie schon sehr alt sind, sollen Abraham und Sarai demnächst doch noch ihren versprochenen Sohn und Erben bekommen. Auch Sarai’s etwas ungläubiges Lachen über diese Botschaft kann die Ideen Gottes nicht ins Wanken bringen. Durch nichts lässt er sich von seinen Segensabsichten abbringen.

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9.10.07

"Wurde bezahlt..."

Mit der Zeit wurde es immer enger. Das mit den Schulden. Mit den Verbindlichkeiten. Und weit und breit keine Entlastung in Aussicht. Die nächste Gehaltsüberweisung noch Tage weit weg. Und das Leben in der Großstadt teuer…

Auf Dauer nervten die Schulden so ziemlich. Und drückten. Sie ließen einen kaum schlafen, weil sich ständig das Kopfkarussell der Gedanken dreht. Wie kann ich die Außenstände nur bereinigen? Woher bekomme ich die notwendigen Mittel? Dass der Stromkonzern mit Abschaltung droht, die Telefonleitung letztens sogar tot war – dies Alles ermutigt einen nicht unbedingt.

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7.10.07

schön wars

seit langem geplant... - und schon wieder vorüber, unser familienwochenende im schwarzwald. gar nicht so weit weg in einer idyllischen gegend (nun ja, ich weiss nicht wie es bei regen gewesen wäre...) mit netten vermietern, kühen (frische milch war lecker!), holzofenbrot und vielen anderen kulinarischen leckerbissen und tollem herbstwetter. auch die heutige dvd-predigt mit anschliessender diskussion war interessant.
nun hat der alltag uns wieder. aber mit dem dankbarem rückblick: schön, dass gott das projekt "familie" erfunden hat...

5.10.07

familienwochenende

wir fahren gleich los in den schwarzwald zu unserem länger geplanten wochenende als familie mit jeweiligem anhang.
jeder ist mal zuständig fürs essen. ansonsten wird es ziemlich stressfrei.
wir haben das schon mal in der nähe von stans gemacht auf einer alp - war klasse, mal einige zeit ohne stress zusammen zu sein...
also, dann bis sonntag abend - oder später...