20.1.12

Impulse zum Glauben im Alltag

zur zeit läuft ja die aktion: glaube am montag. aus dem letzten newsletter kopiere ich mal 10 tipps hierher, die ich richtig gut und vor allem praktikabel finde... (website dazu: http://www.glaube-am-montag.net)
1.) Die Bibel immer dabei
Haben Sie die Bibel immer „am Mann". Dann können Sie zwischendurch nachschlagen, nachlesen und die Bibel weiterverschenken. Eine der besten Bibeln für unterwegs ist die kleine Gideon-Bibel mit Plastikeinband. Diese können Sie nicht kaufen, sondern nur geschenkt bekommen von den Gideons (die auch die Bibeln ins Hotelzimmer legen)... ´

2.) Nachbarn, Kollegen und Passanten herzlich grüßen
Es sind oft die kleinen Dinge, an denen wir scheitern oder mit denen wir den Unterschied machen können. Als ich gestern in die Umkleide meines Kieser-Rückenfitness-Studio kam, begrüßte ich ausnahmsweise die anwensenden halbnackten Männer mit einem gutgelaunten „Guten Abend, die Herrschaften!“. Ein älterer Herr neben mir schaute mich lange und erstaunt an, ehe er sagte: Endlich jemand, der grüßt.
Wenn man in Mietshäusern über die unterschiedlichen Mieter spricht oder über Kollegen in einer anderen Abteilung, dann ist das eines der wichtigsten Kriterien: „Der, der immer grüßt“ oder „Die, die nie grüßt“. In welcher Kategorie wäre wohl Jesus?


3.) Fremden Leuten Gottes Segen wünschen
Roland Werner erzählt im Interview-Podcast von dem Arzt und der Krankenschwester, die zusammen viele Blinddärme entfernt haben, aber nicht wussten, dass beide Christen sind. Erst als sie sich in einer christlichen Veranstaltung begegneten, erkannten sie: „Wie, sie auch?“
Hätten Sie sich vorher einmal vielleicht Gottes Segen gewünscht, wäre das nicht passiert. Übrigens freuen sich auch Nichtchristen über einen Segenswunsch.

4.) Mit Christen über Jesus reden
Ja, das meine ich genau so: Reden Sie auch mal mit Christen im Alltag über ihren Glauben. Ich bin immer wieder erstaunt, wie Christen, sobald sie aus der Kirche herauskommen, untereinander im Alltag kaum über Christliches sprechen.
Aber wenn wir schon nicht schaffen, mit Christen über unseren Glauben zu sprechen, weil uns das zu unangenehm oder persönlich ist, wie wollen wir dann Nichtchristen gegenüber ein Zeugnis sein?
Also tauschen Sie Erkenntnisse vom Bibel-Lesen aus, teilen Sie eine geistliche Herausforderungen und beten Sie füreinander.

5.) Offen über christliche Termine reden
Immer wieder klagen mir Christen, sie hätten in ihrem Job gar keine Möglichkeit, ihr Christsein im Alltag zu leben und unaufdringlich sichtbar zu machen.
Doch neben Ehrlichkeit und christlicher Nächstenliebe gibt es eine Möglichkeit, die jeder hat: Im Alltag sprechen wir andauernd über die Dinge die wir tun, am Wochenende getan haben – nicht nur bei Terminabsprachen.
Und das ist der entscheidende Punkt: Sag ich „nein, da kann ich nicht, da hab ich 'einen Termin'“, oder sage ich „nein, da kann ich nicht, da treffe ich mich mit Freunden um füreinander zu beten.“ (Übrigens: Sagen Sie nicht, Sie hätten „Hauskreis“. Das Wort versteht kein normaler Mensch.)
Auch wenn die Kollegen beim ersten Mal vielleicht die Augenbrauen hochziehen, so kenne ich genügend Geschichten, wie gerade die Kollegen, die sich zum Anfang am meisten daran rieben, sich in der Not daran erinnerten: Ich habe doch diesen Christen in der Abteilung, der wird wohl nicht so hintenrum sein wie die anderen, vielleicht kann ich mit dem mal vertrauensvoll mein persönliches Problem besprechen etc.

6.) Sich um Außenseiter kümmern
Überall wo Menschen sind, passieren gruppendynamische Prozesse. Manche Menschen sind sympathischer, beliebter und angesehener als andere. Die stehen oben in der Liste des Ansehens. Und andere sind etwas schwierig – die stehen unten. Um welche würde sich Jesus kümmern? Das gilt für die Kollegen auf Arbeit, die Leute in unserer Gemeinde oder alle anderen Gegebenheiten.

7.) Leute zum Essen einladen
Ist es Ihnen schon mal aufgefallen? Jesus war ständig essen. Er wurde eingeladen, hat andere eingeladen oder hat sich selbst bei anderen eingeladen. Also folgen wir Jesus nach und machen jedes Essen zu einem Gemeinschafts-Event. Zum Austausch mit anderen, zur Begegnung mit anderen.

8.) Beten, dass Gott einen im Alltag gebraucht
Sie wissen nicht, wie Sie Ihr Christsein im Alltag leben können? Dann bitten sie Gott um eine Möglichkeit: „Gott, zeige mir, wie ich heute einem anderen Menschen in Deinem Sinne dienen kann.“ Ich kenne viele Beispiele, in denen Gott dieses Gebet auf eine heftigere Art beantwortet hat, als es die Betenden erwartet haben – und sie von Gott gebraucht wurden, einem anderen Menschen wirklich essentielle geistliche Hilfe zu geben.

9.) Bibel-Lesen
Sie wollen wissen, wie Sie Ihr Christsein im Alltag leben können? Dann lesen Sie im Alltag viel die Bibel. Diese steckt voller Beispiele. Fragen Sie nach jeden Abschnitt: Und wie kann ich das heute umsetzen?

10.) Für Menschen beten
Etwas, dass wir immer im Alltag tun können: Für andere beten. Für den S-Bahn-Fahrer, die komische Frau, die Ihnen gegenübersitzt oder für den Typen, der so langsam mit dem Auto vor Ihnen herfährt. Und erst recht für Ihren Chef, der Sie gerade anschnauzt, weil er heute morgen Streit mit seiner Frau hatte, für die Kollegin, die Ihre Arbeit blockiert, weil sie selbst so unsicher ist und den netten Praktikanten.

2 Kommentare:

elke himmelskind hat gesagt…

Genial! Vieles praktiziere ich schon, aber es waren auch neue Ideen dabei. Danke, andy, super!!!
Grüßle
elke

andy55 hat gesagt…

cool, freue mich. grüsse zurück!