5.12.11

Nachtrag: Jesus in Winterthur...

Die letzte “Station” vor der Operation habe ich ja in “(2) Jesus und Entscheidungen” geschildert.

Die Tage bis zum OP-Termin vergingen noch ziemlich schnell. In der Firma alles ordnen, da ich längere Zeit nicht in den Projekten dabeisein würde. Im Garten noch umgraben, winterfest machen und Maulwurfhügel plätten. Ausstehende Post erledigen usw.

Dann war der Donnerstag da. Autofahrt nach Winterthur ins Kantonsspital, einchecken in die Urologie. Nettes Personal, Aufnahmegespräch. 4-er-Zimmer. Bin der einzige “Dütsche” dort. Und werde immer wieder gefragt: “Verstohnd Sie schwyzzerdütsch?” Was ich gerne bejahe, wohnen wir doch schon fast zwei Jahrzehnte nahe an der Schwyzzer Grenze… Auspacken, Bett (am Fenster!) belegen, Schrank füllen. Dann kommt ein Eingangsgespräch. Später auch schon die Anästhesistin zum Abklären, wieviel Zigaretten der Patient am Tag raucht oder ob man Alkohol zum Überleben braucht… Das Schöne bei solchen Fragen ist – ich kann sie alle schnell beantworten, habe so gut wie keine Probleme. Bis auf meine Herzrhytmusstörungen, die ich aber mit Medikamenten schon jahrelang gut im Griff habe. Abends dann das letzte Essen, danach ist Essenspause:-)

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