29.9.11

Beten – nur Einbahnstrasse?

Okay – ich will es gestehen. Ich gehöre nicht zu denen, die immer den “klassischen” Gebetsablauf einhalten. Was das denn wäre, fragst du? Na, ich meine das Gebet des Herrn, welches er seinen Nachfolgern, seinen Jüngern lehrte:
"Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.
Gib uns heute unser tägliches Brot.
Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen
." (Matt. 5, 9-13)
Gute Schriftausleger erklären uns anhand der Reihenfolge der Gebetsinhalte, dass zuerst ein wertschätzendes Ansprechen des himmlischen Vaters erfolgen sollte, dann eine Zeit der Anbetung, dann ein Einsmachen mit den Interessen Gottes. Und erst dann sollten die eigenen Probleme (Versorgung, Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich, Bitte um Bewahrung) folgen, ehe zum Schluss wie eine Klammer um das Ganze wieder ein Lobpreis den Abschluss bildet.

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