gestern hatten wir einen termin in einer klinik in müllheim. zur abklärung von fragen zur weiteren karzinombehandlung. der professor, der selbst mit der offenen methode operiert, konnte uns viele fragen beantworten bzw. bestätigen (inzwischen entwickeln wir uns ja zu experten rund um die prostata...).
wir sprachen über möglichkeiten, risiken, inkontinezraten, sicherheiten, zeiträume. interessant, dass er, obwohl er selber operiert, die hamburger spezialklinik empfahl.
nach einer 3/4-stunde wurde er plötzlich zu einer op gerufen, aber wir hatten eh unsere fragen schon durch.
auf der heimfahrt war uns beiden klar, dass wir müllheim nicht als nächsten schritt wählen würden. und das war mehr als nur ein bauchgefühl - wir beten schliesslich um führung und leitung von oben...
am abend gab es noch einen guten austausch in einem lörracher biergarten mit freunden, bei denen die frau vor einiger zeit auch erst ziemlich einschneidende erlebnisse durch eine krebserkrankung machte. gemeinsames leid verbindet. ich nenne das immer: "die solidarität der betroffenen". es war ein schöner abend mit vielem lachen, aber auch ernsthaftem austausch. hat gutgetan.

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