27.8.06

Leben und leben lassen

Nachdenkenswert - eine neue Initiative von Kerstin Hack, Autorin und Verlegerin. Sie erzählt, wie es dazu kam:
"Auslöser für die Initiative war ein Gespräch mit meinen besten Freunden. Wir unterhielten uns und stellten fest, dass wir zum Zeitpunkt unserer Zeugung im besten Falle ungeplant, im schlimmsten Fall absolut unerwünscht waren. Eine von uns hat sogar trotz doppelter Verhütung (Vater und Mutter) den Weg ins Leben gefunden. Auch wenn zum Zeitpunkt unserer Zeugung alles schwierig und unmöglich erschien, haben unsere Eltern letztlich doch einen Weg gefunden – und heute leben wir alle gerne. Mich hat das sehr bewegt. Ich habe mich gefragt, wie viele der Kinder, die in den letzten Jahrzehnten abgetriebenen wurden, heute leben könnten, wenn man den Eltern Mut gemacht und Unterstützung angeboten und Alternativen aufgezeigt hätte. Und wie viele von diesen ca. 8 Millionen, seit 1975 abgetriebenen Kindern, gerne leben würden. Und wie viele Eltern, die sich in einer Zwangslage für eine Abtreibung entschieden haben, den Verlust ihres Kindes heute schmerzlich betrauern. Die toten Kinder kann man nicht mehr lebendig machen. Aber man kann Müttern und Vätern heute Mut machen, ihnen heute Unterstützung anbieten, heute mit ihnen nach Alternativen zum Tod suchen. Weil das Leben wirklich schön ist. Auch für die ungeborenen Menschen, die es noch vor sich haben."

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